Investitionen in Infrastruktur haben sich von einem Schwerpunkt auf traditionelle physische Infrastruktur zu einem zunehmend grünen Übergang und sozialer Gerechtigkeit entwickelt.

 

Dieses CIO Special zu einem unserer langfristigen Anlagethemen untersucht mögliche künftige Entwicklungen in diesem Sektor auf der Grundlage der vier Schlüsselthemen Resilienz, Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusivität.

 

Dabei berücksichtigen wir:

  •  Wie sich die Bewertung der Infrastrukturentwicklung ändern wird
  • Wichtige künftige Entwicklungsbereiche und die Bedeutung der Schwellenmärkte
  • Warum Anleger eine differenziertere Sichtweise einnehmen müssen

Wir diskutieren auch die möglichen Vorteile von Infrastrukturinvestitionen für ein Portfolio und darüber, wie sektorale Entwicklungen diese beeinflussen könnten.

 

 

Einführung und wichtige Schlussfolgerungen

 

 

Der Schwerpunkt der Infrastrukturinvestitionen liegt nicht mehr auf der traditionellen physischen Infrastruktur (z. B. Verkehr, Energie und andere Versorgungseinrichtungen), sondern umfassen zunehmend auch den grünen Wandel und sozialen Ausgleich, die beide zusammen betrachtet werden müssen. Das Ziel der Vereinten Nationen (UN) für nachhaltige Entwicklung (Nachhaltiges Entwicklungsziel 9) ist es, "eine widerstandsfähige Infrastruktur aufzubauen, eine integrative und nachhaltige Industrialisierung und die Förderung von Innovationen". Eine erfolgreiche Infrastrukturentwicklung ist auch der Schlüssel um viele andere nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen. Dazu gehören das nachhaltige Entwicklungsziel 6 ("Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen"), nachhaltiges Entwicklungsziel 7 ("Erschwingliche und saubere Energie") und nachhaltiges Entwicklungsziel 11 ("Nachhaltige Städte und Gemeinden").

 

 

Der künftige Bedarf an Infrastrukturinvestitionen wird enorm sein. Für die entwickelten Märkte besteht eine unmittelbare Priorität darin, die Defizite in der bestehenden Infrastruktur zu beheben, ausgehend von einer bereits angespannten fiskalischen Basis, die durch langsames Wachstum begrenzt bleiben dürfte. Aufstrebende Schwellenländer werden ein relativ robustes künftiges Wirtschaftswachstum nutzen wollen, um weitere Verbesserungen der Infrastruktur zu finanzieren, häufig über den privaten Sektor. Volkswirtschaften mit niedrigem Einkommen und nur begrenzt vorhandener Infrastruktur, haben vielleicht die größten Herausforderungen zu bewältigen: Technologie eröffnet jedoch die Aussicht auf bedeutende Fortschritte in einigen Bereichen und eine gerechtere Aufteilung der Ressourcen mit dem globalen Süden.

 

Die Bewertung der Infrastrukturentwicklung wird sich ändern.

Die Bewertung der Infrastrukturentwicklung wird sich ändern.

Sie wird zunehmend hinsichtlich der Auswirkungen auf umfassendere Themen wie Klimakrise, soziale Ungleichheit, Resilienz und Anpassungsfähigkeit beurteilt. Die Infrastruktur trägt am meisten zu den Treibhausgasemissionen bei.
Der Infrastrukturfinanzierungsbedarf wird von einer Quelle für den Zeitraum 2016–2040 auf 97 Billionen US-Dollar geschätzt.*

Der Infrastrukturfinanzierungsbedarf wird von einer Quelle für den Zeitraum 2016–2040 auf 97 Billionen US-Dollar geschätzt.*

Die Elektrifizierung ist ein Schlüsselbereich (der Bedarf an Energieinfrastruktur wird auf 28 Billionen US-Dollar prognostiziert) und die meisten Infrastrukturausgaben werden wahrscheinlich in Asien getätigt (50,8 Billionen USD). Aktuelle Politikinitiativen konzentrieren sich auf die Energiewende. Zusätzlich besteht die Herausforderung, dass ausreichend Infrastrukturkapital in Schwellenländern zur Verfügung gestellt wird.
Investoren sollten eine differenziertere Sichtweise einnehmen.

Investoren sollten eine differenziertere Sichtweise einnehmen.

Traditionelle Vorteile wie vorhersehbare langfristige Cashflows bleiben in einigen Investitionsbereichen bestehen, in anderen jedoch bieten Infrastrukturinvestitionen völlig unterschiedliche Risiko-Rendite-Eigenschaften.

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